Verband zur Förderung der schulischen Bildung und Erziehung von Kindern der Angehörigen reisender Berufsgruppen in Deutschland e.V.

      

     

      

Auch im kommenden Winter wieder: Berufsbildungskurse

Der Flyer zu den Kursen im Frühjahr 2006 kann hier herunter geladen werden.

Termine für den Blockunterricht im Januar und Februar 2006

Modul I Kraftfahrzeugtechnik Mo. 02.01. - Fr. 06.01.06
Modul II Kaufmann 1 Mo. 16.01. - Fr. 20.01.06
Modul III Internet Mo. 30.01. - Fr. 03.02.06
Modul IV Kaufmann 2

Mo. 13.02. - Fr. 17.02.06

Modul V Verbindungstechnik Sa. 18.02. - Fr. 24.02.06

 Unterrichtsbeginn jeweils 8:00 Uhr

Zu guter Letzt:

Die Teilnahmebescheinigungen sind steuerlich anrechenbar!

 

Nähere Informationen bei 

Mathias Michl

Heinrich-Mahla-Straße 58 

63571 Gelnhausen

Tel: (06051) 12 136

E-Mail: Schausteller.info@web.de

 

Anmeldeschluss ist Freitag, der 23.12.2005

Für die Anmeldung zur Teilnahme ist eine Kaution von 100,00 € erfiorderlich. Überweisung bitte an: Sparda Ffm; BLZ: 500 90 500; Konto: 43 52 449; Verwendungszweck: „Schlau kommt weiter"

Mitgliederversammlung am 17. Januar 2005 in Bonn

BERiD hat in seiner Mitgliederversammlung am 17. Januar 2005 in Bonn gewählt. 

Thomas Krüger bleibt als Präsident bis zur nächsten Wahl und bis ein geeigneter Nachfolger gefunden ist kommissarisch im Amt.

Für die Schausteller wurde Herr Andreas Horlbeck als Nachfolger für Frau Hainlein-Noack  gewählt.

Für die Circusse bleibt Frau Helga Sinner weiter im Präsidium.

Uli Krämer bleibt ebenfalls kommissarisch im Amt, bis ein weiterer Vertreter gefunden und gewählt ist.

Von den Arbeitskreisen Schausteller und Circus in Herford und Bad Salzuflen im Januar 2005 wird ausführlich berichtet. Es wird weiterhin daran gearbeitet, die Schwierigkeiten beim Überschreiten von Bundesländergrenzen zu vermindern, unter anderem wird ein einheitliches Schultagebuch angestrebt sowie eine einheitliche Behandlung solcher Unternehmen, die ständig reisen bzw. keinen Dauerwohnsitz vorweisen können.

 

 

Virtuelles Jahrmarktmuseum

< hier anklicken

Der Auftakt zu einem Virtuellen Jahrmarktmuseum:

das Projekt ‚A Peep behind the Scenes‘ – (Ein Blick hinter die Kulissen)

Die Website gibt dem Besucher z.B. einen Einblick in das Entstehen des Jahrmarkts während des Mittelalters. Anlässe waren zum einen kirchliche Ereignisse: eine Kirchweihe oder deren Gedenkfeier, oder die Überbringung von Reliquien; zum anderen auch Jahrmärkte und Messen aufgrund der vom Landesherren verliehenen Marktrechte ohne kirchlichen  Anlass.   

Solche Ereignisse brachte viel Volk auf die Beine, und wo Menschen zusammen sind, wird Handel getrieben und auch den ‚Fahrenden‘ ein Forum geboten.

So wuchsen denn allmählich Kirmes (Kirchmesse), Markt, Jahrmarkt und Schützenfest  zu großen Volksfesten  zusammen.

Da konnten Quacksalber und Chirurgen ihre Heilpraktiken ausüben, während Possenreißer, Tierbändiger, Bänkelsänger, Musiker und Akrobaten auftraten. Selbstverständlich wurden die Festlichkeiten mit ausgiebigem Essen und Trinken verbunden. Faktisch hielt sich diese Situation bis zum 19. Jahrhundert. Dann entstanden die Kaufhäuser, in denen man das ganze Jahr hindurch Waren kaufen konnte.

Die Vorführung von Kunststücken durch Mensch und Tier bekommt jetzt eine selbständige Variante: den Zirkus. Exotische Tiere, die anfangs fürs große Publikum nur auf dem Jahrmarkt zu sehen waren, bekommen ein ständiges Unterkommen in den zoologischen Gärten. Anatomische Sammlungen und Raritätenkabinette werden in Studiensammlungen und Museen untergebracht, während das reisende kinematographische Theater zum stationären Kino wird.

Die Vergnügungen und das Essen und Trinken bleiben übrig. Durch den Dampfbetrieb, die Erfindung der Elektrizität, stabilere Baumaterialien sowie rationellere Auf- und Abbaumethoden werden die Attraktionen immer größer, komplexer und immer festlicher erleuchtet.

Dennoch stellt sich heraus, dass die Anziehungskraft, die der Jahrmarkt schon Jahrhunderte lang hat, dieselbe geblieben ist: Menschen wollen Spannung, Sensation, Gruseleffekte, sie wollen riechen, kosten, fühlen und hören. Und es stellt sich heraus, dass der Jahrmarkt immer noch imstande ist, an diese menschlichen Bedürfnisse zu appellieren.

Wie die Jahrmärkte im Laufe der Jahrhunderte in den verschiedenen Ländern Europas ausgesehen haben, wird dem Besucher durch die Augen einer reisenden Schaustellerfamilie gezeigt.

Wir sehen, welche Geschäftstätigkeiten diese Familie hat verrichten müssen, welche Kollegen sie traf, wie sie reiste und lebte.

Die Absicht dieser Website ist es, ein breites europäisches Publikum anzusprechen. Daneben wird die Website auch eine edukative Komponente haben, so dass z.B. Schulen Lehrmittel downloaden können und Kinder im Alter von  9 bis einschließlich 13 Jahren über dieses fesselnde Thema kompetent unterrichtet werden können.

Weil der europäische Jahrmarkt im Mittelpunkt der Website steht, wird sie mehrsprachig sein.

Selbstverständlich wird die Website auch wirkungsvoll für die Arbeit der oben erwähnten Museen und des Jahrmarktarchivs werben.

Nähere Auskünfte über das Projekt erhalten Sie bei:

Johanna Jacobs und Willy Michielsen, 

Stadtmuseum ‘Het Markiezenhof’

Postfach 35, 4600 AA  Bergen op Zoom, Holland

tel.  00-31-164-242930, fax. 00-31-164-257765

E-mail. j.jacobs@bergenopzoom.nl  oder  w.michielsen@bergenopzoom.nl