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Fortschritt für beruflich Reisende beim Bundesmeldegesetz

– Bundesinnenministerium sucht Lösung

Bonn. Das Bundesinnenministerium hat BERiD in einem aktuellen Schreiben mitgeteilt, dass die Sorgen der beruflich Reisenden hinsichtlich der Ausgestaltung des Bundemeldesetzes auch von den Ländervertretern sehr ernst genommen würden. Bekanntlich können beruflich Reisende, die über kein festes Winterquartier verfügen, in die Schwierigkeit geraten, sich nirgendwo anmelden zu können. Der Wohnwagen gilt bei den Behörden nicht als meldefähige Adresse. BERiD befürchtet, dass bei Nichtanmeldemöglichkeit letztlich auch der Schulbesuch der Kinder beeinträchtigt wird.

In einer Arbeitsgruppe zum Bundesmeldegesetz mit Vertretern der Innenministerien der Länder wurden die Bedenken, die BERiD dem Bundesinnenministerium vorgetragen hatte, erörtert. Das Bundesinnenministerium hat jetzt mitgeteilt, dass ein Rundschreiben an die zuständigen Behörden mit Hinweisen für die Auslegung der bedeutsamen Vorschriften des Bundesmeldegesetzes erstellt werden soll. Vorbild sind dabei die bisherigen Landesregelungen von NRW. Zumindest soll Personen eine Anmeldung ermöglicht werden, bei denen bei großzügiger Auslegung des Bundesmeldegesetzes das Bestehen einer Wohnung noch angenommen werden kann. Es müsste außerdem gewährleistet sein, dass die gemeldeten Personen über diese Adresse auch kontaktiert werden können.Die Abstimmung des Rundschreibens zwischen Bund und Ländern wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem wird BERiD die Möglochkeit bekommen, in einem späteren Verfahren zur Änderung des Gesetzes Stellung zu nehmen.

Dieses Zwischenergebnis wird von BERiD als ein konstruktiver Weg gesehen, für die beruflich Reisenden zu mehr Rechtssicherheit hinsichtlich ihrer Meldemöglichkeit und den daraus resultierenden beruflich notwendigen Verwaltungsakten zu kommen.

Nun soll erst einmal das Rundschreiben abgewartet werden. Danach wird sich die zuständige BERiD-Projektgruppe mit der Thematik beschäftigen.

KMK-Länderkonferenz und BERiD beraten Bildungsfragen für beruflich Reisende

23. Januar 2017

Im Rahmen des diesjährigen Bundesdelegiertentages des Deutschen Schaustellerbundes (DSB) im World Congress Center in Bonn tagte die DSB-Fachgruppe Bildung am 12.1.2017.
Neben Dr. Margit Ramus (Archiv des Schaustellerwesens) und Mathias Michl (BEKOSCH Nidda) referierte BERiD-Präsident Martin L. Treichel in der sehr gut besuchten Sitzung.
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25 Jahre BERiD:

Cranger Bildungsforum diskutiert „Bilanz und Perspektiven“ der Bildungspolitik für reisende Kinder

Es wurde eng im VIP-Zelt des Gastronomiebetriebs „Zum Ritter“ am 4. August 2016 auf der Cranger Kirmes in Herne. Das BERiD-Präsidium hatte aus Anlass des 25-jährigen Bestehens von BERiD Fachleute aus dem Bildungsbereich, Eltern, Schülerinnen und Verbandsvertreter zum Gespräch eingeladen. So konnte Martin L. Treichel die Präsidenten des BSM, Hans-Peter Arens, sowie DSB-Präsident Albert Ritter auf dem Forum begrüßen. Lesen Sie weiter

 

Mitgliederversammlung „BERiD“ am 07.09.2016

Die nächste Mitgliederversammlung von BERiD findet am 07. September 2016 in Dortmund im Gemeindehaus der Ev. St. Mariengemeinde statt. BERiD ist seit Beginn in einer engen Zusammenarbeit mit den Kirchen. Sie waren diejeneigen, die über viele Jahre auf die Notwendigkeit angemessener Unterrichtsangebote für reisende Kinder hingewiesen haben.
Anträge und Vorschläge können bis zum 15. Juli 2015 an martin.treichel@web.de geschickt werden.
Folgende Tagesordnungspunkte sind schon jetzt absehbar: Tätigkeitsbericht des Präsidiums 2016, Stand der Satzungsentwicklung, 25 Jahre BERiD, Projekt „Lernpaten“, Projekt „Ergänzende Lernorte“, Vorbereitung der KMK-Länderkonferenz 2016 in Bonn.

Fünf Jahre „Soester Erklärung“

Im November 2016 sind es fünf Jahre her, dass die Bezirksregierung Arnsberg, der DSB und der BSM sowie BERiD eine Erklärung zur Förderung der Bildung reisender Kinder unterzeichnet haben. In diesem Jahr soll eine erste Bilanz gezogen werden. Die Soester Erklärung ist einmalig in Europa und unterstreichet in der Region des Regierungsbezirks Arnsberg in besonderer Weise die Auffassung der beteiligten Organisationen, das Bildung eine zentrale Grundlage für ein später erfolgreiches berufliches Fortkommen darstellt.

Berufliche Bildung

COZIMA und INVET

DasThema Berufsbildung für reisende Kinder nimmt immer mehr Fahrt auf. Die schwankende konjunkturelle Lage der letzten Jahr hat deutlich gemacht, dass auch beruflich Reisende den Anforsderung einer modernen Wirtschaftswelt genügen müssen. Dazu gehört eine solide Berufsausbildung. Mit den europäischen Projekten COZIMA und INVET sollen Jugendliche unterstützt werden, ihre Berufsbildung erfolgreich zu gestalten.
COZIMA hat sich vorgenommen, Jugendlichen ein Dokumentationssystem für seine eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen zur Verfügung zu stellen. Da so etwas heute per Computer gemacht wird, heißt es E-Portfolio“.

INVET will einen Weg finden, wie die bereits vorhandenen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen aus Schausteller- und Circusfamilien besser gewürdigt und für die spätere Berufsbildung genutzt werden können. In Zusammenarbeit mit einem sehr anerkannten niederländischenInstitut zur Dokumentation von Qualifikationen, der Inmdustrie- und Handelskammer Bochum sowie den beiden Berufskollegs in Herne soll ein System entwickjelt werden, mit dessen Hilfe bereits im elterlichen Betrieb erworbene Fertigkeiten von Jugendlichen
dokumentiert und in einem Baustein auf eine spätere Ausbildung angerechnet werden können.
Auch Erwachsene sollen das Systemspäter einmal nutzen können. Angeschlossen an die Feststellung von Kompetenzen soll es ein Angebot zur Fort- und Weiterbildung geben.

Neuer Sachstandsbericht der KMK

Fortschritt für beruflich Reisende beim Bundesmeldegesetz

BERiD-Hotline für Bildungsfragen: 0170 – 202 8023

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Bundesinnenministerium sucht Lösung

Bonn. Das Bundesinnenministerium hat BERiD in einem aktuellen Schreiben mitgeteilt, dass die Sorgen der beruflich Reisenden hinsichtlich der Ausgestaltung des Bundemeldesetzes auch von den Ländervertretern sehr ernnst genommen würden. Bekanntlich können beruflich Reisende, die über kein festes Winterquartier verfügen, in die Schwierigkeit geraten, sich nirgendwo anmelden zu können. Der Wohnwagen gilt bei den Behörden nicht als meldefähige Adresse. BERiD befürchtet, dass bei Nichtanmeldemöglichkeit letztlich auch der Schulbesuch der Kinder beeinträchtigt wird.

In einer Arbeitsgruppe zum Bundesmeldegesetz mit Vertretern der Innenministerien der Länder wurden die Bedenken, die BERiD dem Bundesinnenministerium vorgetragen hatte, erörtert. Das Bundesinnenministerium hat jetzt mitgeteilt, dass ein Rundschreiben an die zuständigen Behörden mit Hinweisen für die Auslegung der bedeutsamen Vorschriften des Bundesmeldegesetzes erstellt werden soll. Vorbild sind dabei die bisherigen Landesregelungen von NRW. Zumindest soll Personen eine Anmeldung ermöglicht werden, bei denen bei großzügiger Auslegung des Bundesmeldegesetzes das Bestehen einer Wohnung noch angenommen werden kann. Es müsste außerdem gewährleistet sein, dass die gemeldeten Personen über diese Adresse auch kontaktiert werden können.Die Abstimmung des Rundschreibens zwischen Bund und Ländern wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem wird BERiD die Möglochkeit bekommen, in einem späteren Verfahren zur Änderung des Gesetzes Stellung zu nehmen.

Dieses Zwischenergebnis wird von BERiD als ein konstruktiver Weg gesehen, für die beruflich Reisenden zu mehr Rechtssicherheit hinsichtlich ihrer Meldemöglichkeit und den daraus resultierenden beruflich notwendigen Verwaltungsakten zu kommen.

Nun soll erst einmal das Rundschreiben abgewartet werden. Danach wird sich die zuständige BERiD-Projektgruppe mit der Thematik beschäftigen.